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Projekt Verkehrsmanagement   (Aktiv-VM)

 

Die Vernetzung intelligenter Systeme im Fahrzeug mit intelligenter Infrastruktur mittels Kommunikation und Kooperation im Verkehr ist das Ziel von Aktiv-VM. Aus institutioneller Sicht wird diese Kooperation zu neuen Formen der Zusammenarbeit zwischen der Automobilindustrie, den Betreibern des Straßennetzes, Anbietern von Daten- und Informationsdienstleistungen und Herstellern von Endgeräten führen. „Kooperation im Verkehr“ bedeutet aber auch eine stärkere Interaktion von technischen Prozessen, die durch den Einsatz neuer Technologien und Software sowie durch die Verfügbarkeit neuer Kommunikationsmedien ermöglicht wird.

 

Die 6 Aktiv-VM Applikationen verbinden Verkehrs- und Informationszentralen, straßenseitige Infrastruktureinrichtungen und intelligente Fahrzeuge auf neuartige Weise.

 

                                    - Netzoptimierer

                                    - Virtuelle Verkehrsbeeinflussungsanlage

                                    - Kooperative Lichtsignalanlage

                                    - Adaptive Navigation

                                    - Störungsadaptives Fahren

                                    - Informationsplattform

 

Die beiden querschnittlichen Teilprojekte sind:

 

                                    - "Bewertung" und "Kooperations- und Innovationsforen"

 

 

Zu den Projektpartnern und Projektkosten

 

 

 

 

 

 

Die Teilprojekte

 

 

 

Im „Netzoptimierer“ werden sämtliche Informationen über den aktuellen Verkehrszustand in einer Zentrale zusammenlaufen. Diese werden ausgewertet und in ein abgestimmtes Maßnahmen- und Informationspaket umgesetzt. Infrastruktureinrichtungen wie z. B. Wechselverkehrsanzeigen werden direkt mit Informationen versorgt. Die Verteilung der Informationen an die Verkehrsteilnehmer erfolgt in enger Interaktion mit der Applikation „Informationsplattform“. Im Rahmen der angestrebten Kooperation werden Informationen nicht nur, wie heute üblich, vom „öffentlichen Partner“ zum „privaten Partner“, sondern  in beiden Richtungen fließen.

 

 
 

 

 

 

 

Bei der straßenseitigen Infrastruktur wird die „Virtuelle Verkehrsbeeinflussungsanlage“ eine zentrale Rolle einnehmen. Verkehrsinformationen werden hier nicht mehr nur über Schilderbrücken, sondern auch direkt ins Fahrzeug kommuniziert. So können die heute bekannten, oder aber auch neue Informationen direkt im Fahrzeug angezeigt bzw. von Systemen zur Fahrerunterstützung verarbeitet werden. „Virtuell“ bedeutet, dass die Informationen ganz ohne Infrastruktureinrichtungen an verkehrlich bedeutsamen Punkten verteilt werden können, wie z.B. an Baustellen.

 

 

 

 

Die Steuerung des Verkehrsflusses an Knotenpunkten übernimmt die „Kooperative Lichtsignalanlage“. Über diese Aktiv-VM Applikation sind auch bestehende Ampelanlagen in die neuartigen Informationskonzepte einzubinden, was insbesondere für die Steigerung der Leistungsfähigkeit auf Umleitungsstrecken von Bedeutung sein wird. Wartezeiten an Lichtsignalanlagen werden ebenso verringert wie Lärm und Schadstoffausstoß.

 
 

 

 

 

 

Im Teilprojekt “Adaptive Navigation” werden kooperative Fahrzeug-Infrastruktur Technologien zur dynamischen Navigation und zur Information des Fahrers entwickelt. Zusätzlich zu FM, DAB und UMTS wird ein direkter Kommunikationslink zu infrastrukturbasierten Applikationen eingerichtet. So können Reisezeiten, Umleitungsempfehlungen und Anzeigen der Infrastruktur direkt in die Navigation integriert und dem Nutzer in einem System angeboten werden. Die so erreichte Durchgängigkeit der Informationsdarbietung wird zur Steigerung der Akzeptanz und zur optimalen Nutzung des Verkehrsnetzes beitragen.

 
 

 

 

 

Technologien zur Optimierung des Verkehrsablaufs und vorausschauendes, kooperatives Fahren in speziellen Situationen sind die Ziele der Applikation „Störungsadaptives Fahren“. Die Erfassung der lokalen Verkehrssituation durch die Fahrzeuge und der Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur verbessern die Leistungsfähigkeit des Straßennetzwerks in kritischen Situationen wie z.B. in Baustellenbereichen. Die Verarbeitung dieser Informationen in den Fahrzeugsystemen führt zur optimalen Nutzung der vorhandenen Kapazitäten auf der Strecke.

 
 
 
 

 

 

 

 

 

Die „Informationsplattform“ stellt die zentrale Drehscheibe für strategie- und verkehrslagebasierte Informationen dar. Daten und Informationen aus unterschiedlichen Quellen werden aufbereitet und, entsprechend angepasst, für die Applikationen bereitgestellt. Diese Datenplattform gewährleistet eine applikationsübergreifende Georeferenz und die dezentrale Pflege von verkehrstechnischen Kartenattributen.

 
 
 

 

 

 

 

 

Konkrete Aussagen über das Wirkungspotential wird das querschnittliche Teilprojekt „Bewertung“ liefern. Diese wird sich auf umfangreiche Feldversuche im Testfeld Hessen stützen. Die in Aktiv-VM gewonnenen Ergebnisse werden über die „Kooperations- und Innovationsforen“ mit einer breiten Fachöffentlichkeit diskutiert.

 

 

 

 

 

 

Projektpartner

 

Adam Opel GmbH, BMW AG, DDG – Gesellschaft für Verkehrsdaten mbH, Ford Forschungszentrum Aachen GmbH, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW), IBEO Automobile Sensor GmbH, Institut für Automation und Kommunikation e.V. Magdeburg (ifak), MAN Nutzfahrzeuge AG, PTV AG, Robert Bosch GmbH, Siemens AG, Siemens VDO Automotive AG, Technische Universität München, Teleatlas Deutschland GmbH, Transver GmbH, Universität Hannover, Universität Kassel, Verkehrszentrale Hessen (VZH), Volkswagen AG. Als Unterauftragnehmer arbeiten außerdem zahlreiche Universitäts- und Forschungsinstitute sowie kleinere und mittelständische Unternehmen.

 

 

Projektkosten / -förderung:    

 

18 M€   /  10 M€

 

 

Projektleitung

 

Dr. Michael Ortgiese, PTV AG